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„Batteriespeicher sind ein zentraler Baustein für ein kosteneffizientes, resilientes und klimaneutrales Energiesystem“ | | | |
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| Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer BSW-Solar | | | |
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| Der deutsche Speichermarkt boomt – und steht gleichzeitig vor entscheidenden regulatorischen Weichenstellungen. Während Heim- und Großspeicher kräftig zulegen, ringen Branche und Politik um die Rahmenbedingungen für den weiteren Hochlauf. | | | |
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Rekordzubau bei Batteriespeichern | | | |
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| Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) meldet für das erste Quartal 2026 einen neuen Höchststand: Mehr als zwei Gigawattstunden (GWh) neue Speicherkapazität wurden in Betrieb genommen – ein Plus von rund 67 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt wuchs der Batteriespeicherbestand in Deutschland damit auf etwa 28 GWh, verteilt auf rund 2,5 Mio. Anlagen. Im Heimspeichersegment (5 bis 20 kWh) blieb der Zubau mit rund 0,74 GWh in etwa auf Vorjahresniveau – ein Zeichen, dass sich der Markt nach den Boomjahren auf hohem Niveau konsolidiert. Das Gewerbesegment (20 kWh bis 1 MWh) legte mit rund 42 % Wachstum auf etwa 0,16 GWh deutlich zu. | | | |
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Großspeicher als Wachstumstreiber, aber Ausbau unsicher | | | |
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Den klaren Wachstumsschub liefern die Großspeicher mit Einzelkapazitäten über 1 MWh: Hier verzeichnete der BSW-Solar im ersten Quartal einen Zubau von über einer Gigawattstunde – ein Plus von rund 290 % gegenüber dem Vorjahr. Ob dieses Tempo gehalten werden kann, ist allerdings offen. Eine vom BSW-Solar zitierte Enervis-Analyse zeigt: Von rund 58 GWh geplanter Großspeicherprojekte gelten bis 2029 lediglich etwa 15 GWh als vergleichsweise gesichert – also nur rund ein Fünftel. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig mahnt: „Viele Investitionen stehen bereit. Doch zu lange Netzanschlussverfahren und regulatorische Unsicherheiten bremsen den Ausbau. Hier muss die Politik dringend handeln.“ Der Verband fordert unter anderem eine Beschleunigung und Standardisierung von Netzanschlussverfahren, die regulatorische Ermöglichung des Multi-Use-Betriebs sowie die konsequente Nutzung von Speichern bei Redispatch-Maßnahmen statt der Abregelung erneuerbarer Energien. | | | |
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BVES: Nachbesserungen am StromVKG gefordert | | | |
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| Eine besonders heiße Baustelle ist aktuell das geplante Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG). Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) fordert deutliche Nachbesserungen, damit das Gesetz die Grundlage für einen rechtssicheren und zukunftsfähigen Kapazitätsmarkt schaffen kann. Aus Sicht des BVES werden Energiespeicher zwar formal in den Anwendungsbereich einbezogen, in der konkreten Ausgestaltung jedoch durch mehrere kumulative Anforderungen – etwa das 10-Stunden-Kriterium, die Verfügbarkeitspflicht nach einer Stunde und weitere Reduktionsfaktoren – strukturell benachteiligt. Auch Anlagen-Pooling sei ausgeschlossen. Die Folge: höhere Kosten ohne zusätzlichen Nutzen für die Versorgungssicherheit. BVES-Geschäftsführer Urban Windelen stellt klar: „Versorgungssicherheit ist zu wichtig, um als Deckmantel für eine einseitige Energiepolitik benutzt zu werden.“ Und weiter: „Entscheidend muss doch sein, welche Technologiekombination die Versorgung zuverlässig, kosteneffizient, systemdienlich und zukunftssicher erbringen kann.“ | | | |
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Hohe Anforderungen beim StromVKG | | | |
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| Da das StromVKG einer beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission bedarf, mahnt der BVES zudem an, die Anforderungen an Technologieneutralität, Wettbewerb und Diskriminierungsfreiheit sorgfältiger zu berücksichtigen. Parallel zeigt eine aktuelle Pressemitteilung der Messe ees Europe, wie groß der europäische Druck ist: Laut „Solar+-Report“ von SolarPower Europe erreichte die installierte Speicherflotte in der EU Ende 2025 bereits 40 GW Leistung und 77 GWh Kapazität – mit einer prognostizierten Vervierfachung der Leistung auf 171 GW bis 2030. Regulatorische Unsicherheiten – etwa rund um die Netzentgeltbefreiung in Deutschland – sieht die Branche dabei als reales Risiko für die Investitionsdynamik. | | | |
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| Batteriespeicher Bollingstedt © Schleswig-Holstein Netz | | | |
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E.ON-Ankündigung lässt BVES warnen | | | |
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Zusätzlichen Diskussionsstoff liefert eine Ankündigung zu einem bundesweit einheitlicher Standard bei allen E.ON-Netzbetreibern: Das im Schleswig-Holsteiner Netzgebiet entwickelte Modell für Flexible Connection Agreements (FCA) soll konzernweit ausgerollt werden. Der BVES begrüßt FCA grundsätzlich, warnt aber vor einer einseitigen Einführung ohne ausreichende Einbindung der Speicherbranche. „Flexible Netzanschlussvereinbarungen können ein wichtiges Instrument sein, um den Speicherhochlauf zu beschleunigen und Netzengpässe pragmatisch zu überbrücken. Sie können auch Netzbetreibern die Sorge nehmen, dass Speicher irgendwas machen, was die Netzbetreiber nicht wollen. Entscheidend ist aber die konkrete Ausgestaltung. FCA müssen wirtschaftlich tragfähig, technisch nachvollziehbar und verhältnismäßig sein.“ Kritisch sieht der Verband, dass die bislang bekannten Bedingungen des Schleswig-Holstein-Modells für einen bundesweiten Einsatz erhebliche Defizite aufweisen und FCA zu einem Instrument werden könnten, mit dem Investitionsdefizite bei Digitalisierung, Transparenz und moderner Netzführung kompensiert werden. Statt eines starren Standardvertrags „von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen“ schlägt der BVES einen Kriterienkatalog nach dem Baukastenprinzip vor. | | | |
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Speicherthemen live: ees Europe in München | | | |
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| Hi , wenn auch Du Stellung beziehen möchtest, sende mir, watts up Redakteur Sascha Brakmüller, eine Mail oder beteilige dich einfach auf den watts up Social Media-Kanälen. | | | |
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Für SolarEdge-Kunden: KI-Assistent Sera managt Stromverbrauch und Einspeisung | | | |
| Smart-Energy-Anbieter SolarEdge stellt Sera vor. Der KI-gesteuerte Energieassistent ist in die App My Solaredge integriert und soll Eigenheimbesitzer helfen, Energieentscheidungen im Haushalt zu automatisieren und zu optimieren. Er nutzt KI-Algorithmen, mit denen PV-Anlagen-Besitzer den wirtschaftlichen Ertrag ihrer Solaranlage maximieren können - unter Berücksichtigung ihrer individuellen Verbrauchsgewohnheiten. | | | |
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| Negative Strompreise an der Börse bedeuten, dass keine EEG-Vergütung für neuere PV-Anlagen gezahlt wird. Wer PV-Energie direkt im Haushalt nutzt – etwa für Warmwasser – steigert die Wirtschaftlichkeit seiner PV-Anlage. Die intelligente Wärmebereitung zu Zeiten fehlender EEG-Vergütung sichert zusätzlich 70 € im Jahr, die ansonsten verschenkt würden. | | | |
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| Am 12. und 13. Juni 2026 fand die Herocon zum zweiten Mal im Signal Iduna Park in Dortmund statt. Rund 1500 Handwerker folgten dem Ruf nach Dortmund. Dazu kamen über 1000 Schüler und Azubis, die im Rahmen der „Erlebniswelt Ausbildung“ die Welt des Handwerks hautnah erleben konnten. | | | |
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Montagesystem für Gründächer | | | |
| Der PV-Großhändler und Komplettanbieter IBC Solar will auf der Intersolar Europe 2026 in München neue Akzente setzen. Präsentiert wird u. a. eine neue Lösung für Gründächer und eine Kampagne, die ein technisch geprägtes Thema mit Hilfe von KI humorvoll und unterhaltsam erzählt: IBC-Tattoos für Installateure. Geht das wirklich unter die Haut? | | | |
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| Das neue Kanalsystem UKO von PohlCon ist eine der schnellsten Lösungen für estrichüberdeckte Anwendungen. Dank der zweiteiligen Konstruktion können die Leitungen vor den Estricharbeiten einfach in die Kanäle gelegt werden. So entsteht die gesamte Installation in wenigen Handgriffen. | | | |
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Wie berechnet man die elektrische Stromstärke? | | | |
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| Das Fachbuch aus der ep-Bibliothek richtet sich an Planer, Errichter und Betreiber von Mittelspannungsanlagen. Praxisnah und fachlich kompetent beantworteten die Autoren technische wie auch rechtliche Fragen, die beim Bau von Mittelspannungsanlagen immer wieder auftreten. Das Buch hilft beim Erarbeiten einer Dokumentation und gibt zahlreiche wichtige Hinweise zu Bestimmungen und Normen. Die 4. Auflage berücksichtigt den aktuellen Vorschriftenstand sowie die Europäisierung der Normen und ihre entsprechende Interpretation. | | | |
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| © Screenshot Instagram (Stand: 22.06.2026) | | | | |
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Jetzt kommst Du:
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| @gebauer_buser_elektrotechnik | | | |
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Lange ist es nicht mehr bis zum Ausbildungsstart – und einige Betriebe suchen noch nach Auszubildenden, so wie Gebauer-Buser Elektrotechnik aus dem schönen Heiligenberg am Bodensee. Der Handwerksbetrieb präsentiert sich auf Instagram unter gebauer_buser_elektrotechnik als anerkannter Ausbildungsbetrieb und zeigt sympathisch, was Ausbildung dort bedeutet: echte Perspektiven, Verantwortung und die Chance, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Besonders schön: Auf dem Kanal findet man auch schon die Vorstellung der Kollegen – so bekommt man einen authentischen Einblick ins Team und spürt, dass Freude an der Arbeit hier dazugehört. Aktuell sucht der Betrieb Azubis zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) – und damit nicht genug: Auch ausgelernte Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) sowie Bauhelfer sind herzlich willkommen. Bewerbungen laufen dabei komplett unkompliziert: einfach per Nachricht über Instagram – schneller geht's kaum. Übrigens: Auch die Website von Gebauer-Buser ist frisch überarbeitet und liefert aktuelle Informationen rund um den Betrieb. Mit derzeit 1.434 Followern hat sich der Kanal bereits eine feine Community aufgebaut – aber wenn Du noch nicht dabei bist, dann schau vorbei und folge ihnen! | | | |
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