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„Es ist noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen“ | | | |
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| Alexander Neuhäuser, ZVEH-Hauptgeschäftsführer | | | |
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| „Es ist noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen“, sagt ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser über die Herbstkonjunktur, die für das Elektrohandwerk etwas Rückenwind aufzeigt. Der ZVEH-Geschäftsklimaindex ist dabei gegenüber dem Frühjahr von 65,6 auf 68,2 Punkte gestiegen. Bei 45 % der Betriebe reicht der Auftragsbestand inzwischen für mehr als zwei Monate; der Privatkundenanteil am Umsatz wuchs auf 40,7 %. Allerdings erwarten 20,8 % eine Verbesserung und 23,1 % eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Also alles andere als eine stabile Trendwende. Für Betriebe lohnt es sich daher, Angebote rund um Wärmepumpen, E-Mobilität und weitere Elektrifizierungslösungen gezielt auf Privatkunden auszurichten. Mehr zu den Verbandszahlen gibt es im watts up-Beitrag zur ZVEH-Herbstkonjunktur. | | | |
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Industrie sendet ein positives Signal | | | |
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Zur leichten Belebung im Handwerk passt, dass der ZVEI ein Plus von 17 % bei den Auftragseingängen der Elektroindustrie meldet. Das ist ein ermutigendes Signal, aber auch noch kein Beleg für einen stabilen Aufschwung. Für E-Betriebe bleibt daher wichtig, ihre Auftragslage realistisch zu planen und zugleich Marktchancen in Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Netzausbau und Automatisierung zu nutzen. Unterdessen forderte ZVEI-Präsident Daniel Hager im Gespräch mit Berliner Journalisten einen entschlossenen Kurswechsel: Deutschland müsse Kosten senken, Innovationen deutlich beschleunigen und seine Unternehmen wirksamer gegen unfairen Wettbewerb schützen. Dazu gehören schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und wettbewerbsfähige Energiepreise. Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Stromsteuer senken zu wollen, geht deshalb in die richtige Richtung – entscheidend sind nun eine gesicherte Finanzierung und eine schnelle, spürbare Umsetzung. | | | |
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| © Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen | | | |
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Entlastung darf nicht zur Belastung werden | | | |
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| Gleichzeitig droht aber an anderer Stelle eine neue Belastung: Elf Verbände warnen vor einer zusätzlichen Netzgebühr für Solaranlagen. Der diskutierte Prosumer-Aufschlag könnte die Wirtschaftlichkeit neuer und bestehender Anlagen verschlechtern und damit auch Aufträge für E-Betriebe bremsen. Eine Stromsteuerentlastung bei gleichzeitigen Mehrkosten für Photovoltaik wäre widersprüchlich; erforderlich ist stattdessen eine faire, verursachungsgerechte Netzfinanzierung, so die Verbände. | | | |
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| © Screenshot Verbände-Appell www.zveh.de (Stand: 20.10.2026) | | | |
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| Die Zahlen zeigen eine leichte Belebung, aber noch keinen stabilen Aufschwung. Privatkunden und Elektrifizierung bieten dem Elektrohandwerk konkrete Chancen. Damit daraus dauerhaft mehr Geschäft entsteht, braucht es jetzt weiterhin schnelle Reformen, niedrigere Energiekosten und verlässliche Bedingungen für Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität. | | | |
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| Hi , wenn auch Du Stellung beziehen möchtest, sende mir, watts up Redakteur Sascha Brakmüller, eine Mail oder beteilige dich einfach auf den watts up Social Media-Kanälen. | | | |
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Gut sein reicht nicht mehr – was jetzt? | | | |
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| Schrumpfende Auftragspolster, preissensible Kunden, steigende Fixkosten und ein Geschäftsklimaindex, der so tief steht wie seit 15 Jahren nicht mehr. Für viele Elektrobetriebe wird es enger. Wer jetzt einfach weitermacht wie bisher, riskiert den Anschluss zu verlieren. In der neuen Folge #74 der E-Show spricht Handwerker Radio-Moderator Max Herrmannsdörfer mit Unternehmensberater und Buchautor Dominik Heckner. Dieser begleitet Hunderte Elektrobetriebe und kennt deren Alltag von der Baustelle bis ins Chefbüro. | | | |
Schluss mit dem „aggressiven Warten“ | | | |
| Heckners Diagnose ist klar: Premiumkunden gibt es noch, aber sie sind hart umkämpft. Wer sie gewinnen will, braucht drei Hebel, die ineinandergreifen: eine klare Positionierung statt „Wir machen alles rund um Elektrik“, gezieltes Marketing und echten Vertrieb. Er erklärt, warum Angebote per E-Mail oft verpuffen und wie der Elektrobetrieb der Zukunft aussieht. Außerdem verrät er, wann KI hilft und wann sie nur die falschen Dinge schneller macht. Das hörst Du am besten gleich selbst in der neuen Folge #74 der E-Show beim Handwerker Radio. | | | |
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| © watts up/Claudia Hilgers | | | |
gedatec 2026: E-Handwerke holen SHK und Dach an Bord | | | |
| Aus der belektro wird die gedatec: Bei der Premiere in Berlin teilten sich die E-Handwerke das Messegelände erstmals mit dem SHK- und Dachdeckerhandwerk. Mit 18.600 Besuchern und 338 Ausstellern legte die Messe deutlich zu. Elektro bleibt der größte Bereich, und für Elektrobetriebe heißt das Motto #VernetztEuch vor allem eins: Der Elektriker ist die Schnittstelle. | | | |
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Neues KI-Feature führt Befehle direkt in Betriebssoftware aus | | | |
| Mit Hero Command erweitert Hero Software seine KI-Produktwelt Hero AI um eine neue KI-Funktion für die administrative Arbeit im Handwerksbetrieb. Per Befehl lassen sich damit Angebotsentwürfe mit passenden Katalogpositionen erstellen sowie Projekte, Kontakte und Dokumente direkt in der Betriebssoftware anlegen. Der Betrieb soll dabei jederzeit die Kontrolle behalten. | | | |
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Homematic IP: Neue Plugins für Modbus und MQTT | | | |
| Ende Oktober erweitert eQ-3 die Homematic IP Home Control Unit um Plugins für die etablierten Kommunikationsstandards Modbus und MQTT. Damit lassen sich zahlreiche kompatible Geräte in Homematic IP integrieren und gemeinsam mit systemeigenen Komponenten nutzen. | | | |
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Mit welchem Messgerät wird die Spannung gemessen? | | | |
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Lexikon der Elektromobilität | | | |
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| Dieses Buch unterstützt bei erfolgreicher Planung, Anschluss, Betrieb und Errichten von Niederspannungsanlagen, der Ladeinfrastruktur und zugehörigen Elektroinstallation gemäß DIN VDE 0100, DGUV, VDE-Anwendungsregeln, DIN-EN-IEC-Normen und weiteren technischen Regelwerken. | | | |
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| © Screenshot Instagram (Stand: 19.10.2026) | | | | |
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Jetzt kommst Du:
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| @din_14675 | | | |
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Der heutige Community-Tipp ist für alle unter euch, die mit Brandmelde- oder Sprachalarmanlagen zu tun haben oder auch nur ihre Arbeiten brandschutzgerecht ausführen wollen. Hinter dem Instagram-Kanal @din_14675 steckt die Unternehmensberatung Wenzel von Stephan Wenzel. Sie berät Fachbetriebe auf dem Weg zur Zertifizierung nach DIN 14675 und bietet z.B. Onlineschulungen zu BMA und SAA an. Über 3.300 Beiträge hat der Instagram-Kanal schon rund um Normen, Praxis und Tipps veröffentlicht: z.B. warum Instandhalter dem Betreiber eine Begehung nach DIN VDE 0833-1 anbieten sollten. Hörenswert ist auch der Podcast „Brandschutz To Go“. Dort spricht Stephan Wenzel mit Leuten aus der Praxis. Es ging um selbstprüfende Melder, hohe Austauschkosten bei großen Anlagen und die Frage, ob nicht der Zustand eines Melders zählen sollte statt nur sein Alter. Wenn ihr bei den Normen und Praxisthemen rund um den Brandschutz auf dem Laufenden bleiben wollt, schaut bei @din_14675 vorbei. Folgen nicht vergessen! | | | |
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